MicroPoint II - Zaundetektionssysteme

 

INTREPID MicroPoint II ist Southwest Microwaves Nachfolgegeneration der praxisbewährten Perimeterzaundetektionssysteme, welche der Detektion von Durchschneide- oder Übersteig-versuchen dienen. Ein aktualisiertes, verbessertes FSK-Kommunikationssystem erhöht die Kommunikationsreichweite aller Sensorkabel des Systems.

MicroPoint II ist der branchenweit leistungsfähigste Zaunsensor. Er verwendet firmeneigene Digital Signal Processing Algorithmen (DSP), um Einbruchversuche mit einer Genauigkeit auf bis zu 3 Meter zu detektieren, während er gleichzeitig harmlose Störquellen wie beispielsweise Wind, Regen oder Fahrzeugverkehr ignoriert. Das Signal-Rausch-Verhältnis, die Bandbreite und die dynamische Reichweite des Systems ergeben eine überlegene Detektionsrate und eine äußerst geringe Anfälligkeit für falsche / unerwünschte Alarme.

Zur Abdeckung eines Detektionsbereichs von 400 Metern je Prozessor besteht das MicroPoint II-System aus einem Prozessormodul und zwei Sensorkabeln, welche über eine Kabelverbindung mit einem Perimeterzaun oder einem auf dem Zaun angebrachten Stacheldraht verbunden werden. Das Prozessormodul bereitet die Systemintelligenz, um eine leistungsstarke Alarmsignalverarbeitung, Gleichstromspannungsdistribution und die Vernetzung der Datenübertragung (über FSK) durchzuführen, was eine zusätzliche Verkabelung erübrigt. Das MicroPoint-Kabel detektiert Vibrationen des Zaungeflechts, ermöglicht den einfachen Anschluss des Perimetersicherungssystems und unterstützt Stromversorgung mit Gleichspannung, Datenkommunikation und Detektionsfunktionalität.

Die Detektionszonen werden via Software konfiguriert, um die Einteilung der Detektionszonen auf kostengünstige Weise an die spezifischen Anforderungen eines Standorts anzupassen.

Als Teil der neuesten Generation der INTREPID-Produktfamilie kann MicroPoint II auch mit dem unterirdisch verlegten MicroTrack II-Kabelsensorsystem und der digitalen MicroWave 330-Mikrowellenbarriere über ein standardisiertes Kommunikationsprotokoll mit offener Systemarchitektur vernetzt werden.  


 

 

 

 

PRINZIPIEN DETEKTION UND LOKALISIERUNG

Die MicroPoin
t-Sensorkabel werden über die Systemsoftware in Zellen unterteilt. Im Regelfall sind 200 Zellen je 200 m Kabel konfiguriert.
Um die Detektion auszulösen, sendet der MicroPoint II-Prozessor einen Impuls unter Verwendung des TDR-Verfahrens (Time Domain Reflectrometry) durch das Kabel. Der Impuls wird durch eine Störung am Zaun reflektiert und gibt auf diese Weise die Störereignisposition entlang der Detektionskabelstrecke an. 

 


 

 

 

 

 

 

 

TYPISCHES MICROPOINT-SYSTEMKONFIGURATIONSDIAGRAMM

 

 

 

SCHLÜSSELFUNKTIONEN

 

  • NETZWERKFUNKTIONEN AUF EINER PLATTFORM
  • DETEKTION VON EINBRUCHVERSUCHEN BIS AUF 3 M GENAU
  • HOCHENTWICKELTE DIGITALE SIGNALVERARBEITUNG
  • LÖST DAS PROBLEM VON UNERWÜNSCHTEN FEHLALARMEN DURCH UMWELTEINFLÜSSE
  • SITE-ADAPTIVE SENSITIVITY LEVELING  (STANDORTADAPTIVE EMPFINDLICHKEITSANPASSUNG)
  • SOFTWAREGESTEUERTE DETEKTIONSZONENEINTEILUNG
  • EINHEITLICHE DETEKTION ENTLANG DES PERIMETERS
  • VIER SYSTEM-CONTROLLER-OPTIONEN UND SDK VERFÜGBAR

  SENSITIVITY LEVELING

Es wird ein Kalibrierungcheck zur Optimierung der Detektions- empfindlichkeit innerhalb von 1,1 Meter-Zellen durchgeführt, bei dem Unterschiede in der Zaunbeschaffenheit und -spannung festgestellt werden. Daraufhin wird ein spezifisches Schwingungsprofil für alle Zellen generiert und der Alarmgrenzwert fixiert. 

 

 FUNKTIONEN UND VORTEILE

PRÄZISE OBJEKTDETEKTION
Die Fähigkeit, Eindringlinge mit einer Genauigkeit von 3 m an jeder Position entlang der Perimetersicherung zu lokalisieren.

FREI DEFINIERBARE ZONENEINTEILUNG
Die Zonen werden über eine Systemsoftware kontrolliert - unabhängig vom Prozessorstandort - mit daraus resultierenden niedrigen Hardware-Kosten und einem Höchstmaß an Flexibilität. Die Anzahl und Position der Zonen können einfach verändert werden, um die Anpassung an wechselnde Standortparameter zu erlauben.

SENSITIVITY LEVELING
Ein patentrechtlich geschützter Kalibrierungsprozess berücksichtigt alle Unterschiede der Zauncharakteristik oder -spannung, um eine einheitliche Detektionsempfindlichkeit entlang der zu detektierenden Zaunlänge zu gewährleisten.

FERNDIAGNOSE
Überwachung und Steuerung des Systemstatus, der Detektionsparameter und Alarminformationen zur einfachen Problembehandlung oder Anpassung.**

INTEGRIERTE I/O-MODULE
Zusätzliche Eingangsmodule* können für die Integration von zusätzlichen Geräten wie beispielsweise herkömmlichen Sensoren von Southwest Microwave, Tor- und Türkontakten oder anderen Alarmkontakten verwendet werden. Relaisausgabemodule mit 8 oder 16 Ports* bieten eine einfache Schnittstelle zu CCTV, bereits bestehenden Alarmmeldezentralen, Perimeterbeleuchtungen oder anderen Relais, sollte keine höherwertige Schnittstelle verfügbar sein.

POINT IMPACT DISCRIMINATION
Identifiziert positionsspezifische Durchschneide- oder Übersteigversuche am Zaun, ignoriert jedoch großflächige Zaunstörungen, die durch Wind, Regen oder Fahrzeugverkehr entstehen - löst damit das Problem von unerwünschten Alarmen, die konventionelle Zaunsensoren plagen.

FÄHIGKEIT NAHTLOSER NETZWERKINTEGRATION
MicroPoint II-Sensoren werden über eine serielle RS422- Standard-Datenschnittstelle mit einem standardisierten Kommunikationsprotokoll mit offener Systemarchitektur vernetzt - dem INTREPID Polling-Protokoll II. INTREPID MicroTrack II, MicroWave 330 und I/O-Module können zusätzlich innerhalb des Systems vernetzt werden.*

FSK-KOMMUNIKATION
MicroPointTM II ist mit einem hochentwickelten internen FSK- Kommunikationssystem ausgerüstet, das Gleichstrom, Alarmverarbeitung und Datenkommunikation über die Sensorkabel mithilfe des INTREPIDTM Polling-Protokoll II unterstützt.

SKALIERBARE SYSTEM-CONTROLLER
Ein universaler INTREPID-System-Controller ermöglicht die einfache Verwaltung aller INTREPID-Sensoren der neuesten Generation und sämtlicher I/O-Module. Eine Auswahl von vier System-Controllern bietet skalierbare Sicherheitsmanagementlösungen für jegliche spezifische Standortparameter. Ein SDK (Software Development Kit) ist für die Integration von INTREPID-Sensoren der neuesten Generation in benutzerdefinierte Controller-Anwen-dungen auf höchster Ebene erhältlich.* 

* Siehe Datenblatt und Konfigurationsdiagramme für INTREPID-System-Controller für vollständige technische Daten. ** Benötigt CM II oder GCM II-System-Controller. 

Seite drucken
lokavis sicherheitstechnik GmbH * Landshuter Str. 51 * 84307 Eggenfelden * Tel. +49 (0) 8721 78166 -0 * Fax. +49 (0) 8721 78166-20 * info@lokavis.de
 Startseite · Impressum · AGB · Datenschutz